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Neuer Streckhammer

Wiederum zierte ein poolgrosses Loch unseren Boden in der Schmiede. Eine der ältesten Schmiedemaschinen - ein Luftstreckhammer, Baujahr 1946 von Pensotti – hat sich nach intensiv genutzten 60 Jahren in den „Ruhestand“ begeben. Der Bruch des kurbelwellenseitigen Pleuellagers hat den Ausschlag für die Verschrottung dieser allgemein stark verschlissenen Maschine gegeben.

Als Ersatz ist auf dem Gebrauchtmarkt – neu werden diese universellen Schmiedemaschinen nicht mehr hergestellt – eine geeignete Nachfolge mit einem Bêché L9 gefunden worden.

Die Maschine hat eine Schlagkraft von 200 kJ und kommt an dieselbe Stelle wo der 120 KJ starke Pensotti stand.

Das alte Fundament musste raus und ein neues gegossen werden. Rund 100 Tonnen Eisenbeton sind dazu notwendig. Das Loch wird bei einer Tiefe von 2,5 Meter rund 3 auf 6 Meter gross.

Da die Produktion möglichst ungestört weiter laufen muss, sind innovative Lösungen seitens unserer Belegschaft wie auch derjenigen des ortsansässigen Baugeschäftes gefragt.

Auf den 27. November 2006 musste die neue Maschine einsatzbereit sein.

Termingerecht konnte der neue Streckhammer der Produktion übergeben werden. Die Maschine erfüllt die Erwartungen und stellt eine offensichtliche Verbesserung von Arbeitsplatz und Produktivität dar.