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Energie

Wärmeenergie

Ein Nachteil des Schmiedens ist der immense Energiebedarf. Neben den grossen Maschinen mit entsprechendem Elektrizitätsverbrauch der starken Elektromotoren ist es es vor allem das Erhitzen der Metalle, das den Grossteil dieses Energiebedarfs ausmacht. Während Mittelfrequenzanlagen nur Energie benötigen, wenn auch Metalle erhitzt werden, verbrauchen Öfen, die die Wärme mittelst Strahlung und Konvektion an die Werkstücke übertragen, eine entsprechende Ofenraumtemperatur. Diese muss auch beibehalten werden, wenn der Ofen infolge Umrichtarbeiten oder Störungen nicht genutzt wird. Da wir nur einschichtig arbeiten, werden diese Öfen nach Schichtende ausgeschaltet und am anderen Morgen rund zwei Stunden vor Schichtbeginn wieder aufgeheizt. Ein grosser Teil dieser im Ofenmauerwerk enthaltene Wärmeenergie geht dabei ungenutzt verloren.

Abwärmenutzung

Seit Jahren ist es ein Gesprächsthema, die in unseren Prozessen anfallende Abwärme (Rauchgase, erkaltende Schmiedeteile) zu fassen und für Raumheizung, Warmwasseraufbereitung in eigenen oder gar fremden Gebäuden weiter zu verwenden.

Erschwerend sind die starken Unregelmässigkeiten bezüglich Intensität und Zeitdauer dieser Abwärme und der unregelmässige Bedarf.

Projekt Abwärmenutzung

Fabian Fitz - diplomierender Student an der BFH (Berner Fachhochschule) in Burgdorf - hat sich dazu bereit erklärt - unter der Betreuung von Prof. Beat Engeli - einer möglichen Nutzung unserer anfallenden Prozesswärme in Form seiner Diplomarbeit anzunehmen.

Aufgabenstellung Prozesswärmenutzung [60 KB]